Klettertrip Briancon

Dieses Jahr scheint definitiv ein Frankreich-Kletterjahr zu werden. Diesmal ging es für ein Monat nach Briancon um dort die Felsen zu begutachten und eine lässige Zeit auf und zwischen den hohen Bergen zu haben.

Gestartet wurde mit einem Tag Bouldern in der Silvretta um die Anreise etwas zu verkürzen. Der rauhe Fels kostete so viel Haut auf den Fingern, dass dann eine gemütliche Weiterfahrt nach Champorcher möglich war. In Champorcher kam ich mich in die Zeit meiner ersten Bouldertrips zurückversetzt vor – keine Kletterer an den Felsen, Gras unter den Bouldern und Felsen die kein bischen abgeklettert ausschauen.

Weiter gings dann endgültig nach Briancon. Erstmal waren wir schockiert von den Massen an Kletterer und der Hitze. Sollte es auf 1500 Meter über dem Meer etwas kühler sein??? Schließlich fanden wir aber die Felsen die uns ansprachen, die Schlafplätze die uns gefiehlen und der Urlaubsrythmus war hergestellt. Die Abwechslung der Gesteinsarten in den Tälern und der Wechsel zwischen Sportklettern und Bouldern lässt in dieser Gegend einen sehr vielseitigen Klettertrip zustande kommen.

Fazit: Auf alle Fälle eine Reise wert und wir kommen wieder!DSC04191 DSC04214 DSC04270 DSC04271 - Kopie DSC04280 DSC04293 DSC04318 DSC04331 DSC04334

Vakuumgeist

Mein allererstes Rotpunkt-Klettermagazin kaufte ich mir im Jahr 1998 und ich erinnere mich noch heute an einen Artikel in diesem Heft: Der Bericht von Klem Loskot über die Erstbegehung der Sportklettertour „Vakuumgeist“ an der Drachenwand. Der Name Klem war mir schon damals ein Begriff, aber dass er eine so schwere Route direkt vor meiner Haustür geklettert ist, begeisterte mich am meisten. Wie anspruchsvoll diese Tour tatsächlich ist, konnte ich mir damals noch gar nicht richtig vorstellen. Irgendwann druckte ich ein Bild von Klem in der Tour „Vakuumgeist“ aus und hänge es an mein Bücherregal. Klems angespannter Gesichtsausdruck und die maximal gestreckten Arme deuteten auf einen extrem schweren Zug hin.

Dass ich Jahre später selbst mit Klem manchmal klettern gehen und viele seiner Routen wiederholen würde, war noch nicht absehbar.

Nun, 21 Jahre später, kletterte auch ich durch diese Schlüsselstelle und schaffte somit die Route. Bestimmt war mein Gesichtsausdruck auch nicht enspannter als Klems…

Auf die Frage „Was nun?“ gibt es nur eine Antwort: Nach dem Projekt ist vor dem Projekt! Es gibt immer genug zu tun…image00001

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Routen- und Boulderbau

Die kalte Jahreszeit ist eindeutig die Hauptsaison der Routen- und Boulderbauer. Neben der Arbeit in der Kletterhalle Mondsee waren noch einige spannende Jobs dabei. Vom klassischen Boulderbau in der Boulderbar Salzburg bis zu 30 Meter-Routenmonster am Flakturm in Wien. DSC03969 DSC03995 DSC03973DSC03990Foto 18.03.19, 17 12 53Foto 19.03.19, 11 53 17Foto 19.03.19, 15 16 59

Sportcamp 2019

Auch im heurigen Sommer findet unser beliebtes Sportcamp wieder statt! Jeden Tag wird 1,5 Stunden geklettert und Tennis gespielt. Anmeldung jetzt möglich!

Sportcamp

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Klettertraining und Skitourln

In meinen Anfangsjahren als Kletterer verbrachte ich die Zeit, in der die Felsen komplett eingeschneit oder nass sind, fast ausschließlich im Boulderkammerl. Die Power danach war grandios, dafür fehlte jegliche Ausdauer und die Unterarme liefen viel zu schnell zu.

Diesen Winter trainierte ich etwas strukturierter – bouldern und Seilklettern wechselten sich ab, das Campusboard musste etwas kürzer treten, dafür wurde mehr Griffboardeinheiten eingelegt. Nicht zu vergessen sind die Skitouren um an die frische Luft zu kommen. Von mir aus kann die Outdoorsaison beginnen – ich bin bereit!

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Cheater Kneepads

Nur Eines statt Zwei. Zu groß. Unbequemer Schnitt. Zu teuer bzw. gar nicht erhältlich.

Die Not macht erfinderisch und so machte ich mich selbst ans Basteln eines Kneepads. Die ersten Projekte wurden diese Felssaison schon damit geknackt. Charge 2 der Cheater-Kneepad Prototypen sind gerade fertig geworden und werden nun getestet.

Kneebars are the new Heelhooks! DSC03606 DSC03601 DSC03593DSC036392

Klettern in Sizilien

Zugegebenermaßen war der erste Gedanke vor 6 Jahren nicht sehr positiv – wer kommt da mitten in der Nacht auf unseren Schlafplatz? VW-Bus mit deutschem Kennzeichen… wohl auch ein Kletterer, der aus der Schlucht von Cuenca kommt. Am nächsten Morgen stellt sich heraus, dass es Kanadier sind, die ihre Wurzeln in Neuseeland bzw. der Schweiz haben und überaus sympathisch sind. Obwohl wir uns nur eine Stunde unterhalten, werden Laptop gegen Kletterführer getauscht und die Rückgabe am Abend vereinbart.

Die nächsten Wochen sind Tanya und Danny dann meistens unsere Begleiter auf unseren Besuchen in Ceüse, Rodellar, Gorge du Tarn, Targasonne. Untertags wird viel geklettert, die Abende verbringen wir mit Kartenspielen und Sangria.

Mittlerweile sind sechseinhalb Jahre vergangen und unsere Truppe ist um 75 % gewachsen. Doch weder Zeit noch Entfernung oder veränderte Lebenssituationen haben unserer Freundschaft etwas anhaben können und so trafen wir uns heuer endlich wieder für einen gemeinsamen Urlaub, diesmal in Sizilien. Fazit: Es war großartig – und der nächste gemeinsame Urlaub darf nicht wieder so lange auf sich warten lassen!

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Serpentine

Die Dachstein Südwand zu durchklettern stand schon lange auf meiner To Do-Liste. Vergangenen Montag war es dann soweit und wir kletterten die 26 Seillängen der Serpentine.20180910_074206 20180910_092424 20180910_094955 20180910_103642 20180910_110240 20180910_161535 20180910_172841