Oviraptor

Oviraptor… schon ein seltsamer Name für eine Route, sofern man aus dem Kindesalter heraus ist und die Dinosaurierobsession hinter sich gelassen hat. Der Hinweis, dass sich hinter dem Namen noch mehr verbirgt, bringt schließlich die Erkenntnis: Oviraptor = Eierdieb

Als Eier bezeichnen wir Kletterer die Routen, die einem nicht sofort gelingen, sondern die einen längere Zeit beschäftigen. Genau nach diesen Eiern sucht man. Und hat man ein solches gefunden, so liegt der Focus liegt ganz bei dem Projekt – bis es kein Projekt mehr ist. Tägliches Wetterchecken um perfekte Bedingungen zu haben gehört dann genau so dazu wie die genaue Planung der Trainings- und Rasttage und auch das ständiges Hingleiten der Gedanken an die Schlüsselsequenzen oder den kniffeligen Ausstiegszug lässt sich nicht vermeiden. Schließlich ist es dann so weit: Einstiegszüge locker klettern ohne zu viel Körperspannung zu verschwenden, unguten Klipper hinter sich bringen, auf Vollgas umschalten, Hook rein, Seitgriff zudrücken und mit viel Gefühl aber doch schnell die entscheidende Leiste treffen. Spannung beibehalten, auf den runden Tritten rumeiern und den Schnapper in den guten Riss nicht nochmal verhauen. Dann nur noch oben raus und im angepumpten Zustand den kleinen Knüppler halten. Letzte Woche ist der Plan dann aufgegangen und nun gibt es ein Projekt weniger.

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Ostertrip Arco

Wohin soll die Reise gehen? Das fast stündliche Abchecken des Wetters macht die Lage nicht besser – unsere Favoriten für den Oster-Bouldertrip, Fontainebleau und Tessin, scheinen dem schlechten Wetter zum Opfer zu fallen.

Dann eben die Seilkletteralternative, aber wo? Wenn´s im Norden nicht geht, dann halt ab in den Süden. Hier drängt sich der Klassiker Arco förmlich auf – viele Routen mit abwechslungsreicher Kletterei, gepaart mit mildem Klima und kulinarischen Genüssen. Neben den alten Gebieten Massone und Nago, die noch immer mit den besten Routen in den gemäßigten Graden aufwarten, schauten wir uns auch einige neue Gebiete an, in denen steile Sinterkletterei vorherrscht.

Für Jonathan war es der erste Trip und er hat das Klettererdasein sichtlich genossen. Am Tagesrythmus mit Standheizung aufdrehen (10°C im Bus waren Pflicht), frühstücken, am Fels rumhängen, viel Essen und viel Schlafen hat er recht schnell seine Freude gefunden. Komischerweise war sein Highlight des Trips aber der Thermenbesuch in Meran…

Kurz zusammengefasst – das Gesamtpakte Arco hat seinen guten Ruf nicht unverdient!

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Sit lives – leider noch immer ein Projekt von mir

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Sit lives – leider noch immer ein Projekt von mir

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Sit lives – leider noch immer ein Projekt von mir

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Training, Training und nochmal Training

Meine Seite würde wohl nicht Klettertraining Mondsee heissen, würde mich das Training nicht interessieren. Durch den Abschluss des Instruktors Sportklettern Leistungssport wurde mein Wissen über Training aufgefrischt und nochmals gewaltig erweitert.

Nun wird brav nach Plan trainiert – GLA und Muskelaufbauphase sind schon abgeschlossen. Nun ist die jahrelang favorisierte Maximalkraftphase dran. Einarmige Klimmzüge, Leistenhängen, Campus, bockharte Züge an der Boulderwand und alles was sonst noch dazugehört.IMG_20171226_130457091 DSC02360 IMG_20180107_160528639IMG_20171227_131445

Rocktober

Der Herbst ist eindeutig meine liebste Jahreszeit. Dieses Jahr mit viiieeel Klettern am Fels und etwas Mountainbiken.

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Kreizweg I Dürrnberg

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Neues Projekt

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Lake view am Wolfgangsee

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Dürrnberg

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Nebelbank unter dem Plombergstein

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Morgendlicher Hike in den Mondseer Bergen

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Biketour Eisenau

Wasserkarturm und Dambergerturm

Bei dieser Tour blieben die Kletterschuhe im Rucksack und der Magnesiumbeutel im Auto. Anstatt gebohrten oder geschlagenen Haken legten wir Bandschlingen um Felsköpfe, steckten Knoten in Risse oder verzichteten komplett auf eine Sicherung.

Wenn ich das nächste Mal im Gosaukamm unterwegs bin, kann ich getrost zu diesen beiden Türmen hochsehen und mich freuen, dass ich diesen weiten Weg nicht mehr machen muss.

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