Beiträge

Vakuumgeist

Mein allererstes Rotpunkt-Klettermagazin kaufte ich mir im Jahr 1998 und ich erinnere mich noch heute an einen Artikel in diesem Heft: Der Bericht von Klem Loskot über die Erstbegehung der Sportklettertour „Vakuumgeist“ an der Drachenwand. Der Name Klem war mir schon damals ein Begriff, aber dass er eine so schwere Route direkt vor meiner Haustür geklettert ist, begeisterte mich am meisten. Wie anspruchsvoll diese Tour tatsächlich ist, konnte ich mir damals noch gar nicht richtig vorstellen. Irgendwann druckte ich ein Bild von Klem in der Tour „Vakuumgeist“ aus und hänge es an mein Bücherregal. Klems angespannter Gesichtsausdruck und die maximal gestreckten Arme deuteten auf einen extrem schweren Zug hin.

Dass ich Jahre später selbst mit Klem manchmal klettern gehen und viele seiner Routen wiederholen würde, war noch nicht absehbar.

Nun, 21 Jahre später, kletterte auch ich durch diese Schlüsselstelle und schaffte somit die Route. Bestimmt war mein Gesichtsausdruck auch nicht enspannter als Klems…

Auf die Frage „Was nun?“ gibt es nur eine Antwort: Nach dem Projekt ist vor dem Projekt! Es gibt immer genug zu tun…image00001

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Sportcamp 2019

Auch im heurigen Sommer findet unser beliebtes Sportcamp wieder statt! Jeden Tag wird 1,5 Stunden geklettert und Tennis gespielt. Anmeldung jetzt möglich!

Sportcamp

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Oviraptor

Oviraptor… schon ein seltsamer Name für eine Route, sofern man aus dem Kindesalter heraus ist und die Dinosaurierobsession hinter sich gelassen hat. Der Hinweis, dass sich hinter dem Namen noch mehr verbirgt, bringt schließlich die Erkenntnis: Oviraptor = Eierdieb

Als Eier bezeichnen wir Kletterer die Routen, die einem nicht sofort gelingen, sondern die einen längere Zeit beschäftigen. Genau nach diesen Eiern sucht man. Und hat man ein solches gefunden, so liegt der Focus liegt ganz bei dem Projekt – bis es kein Projekt mehr ist. Tägliches Wetterchecken um perfekte Bedingungen zu haben gehört dann genau so dazu wie die genaue Planung der Trainings- und Rasttage und auch das ständiges Hingleiten der Gedanken an die Schlüsselsequenzen oder den kniffeligen Ausstiegszug lässt sich nicht vermeiden. Schließlich ist es dann so weit: Einstiegszüge locker klettern ohne zu viel Körperspannung zu verschwenden, unguten Klipper hinter sich bringen, auf Vollgas umschalten, Hook rein, Seitgriff zudrücken und mit viel Gefühl aber doch schnell die entscheidende Leiste treffen. Spannung beibehalten, auf den runden Tritten rumeiern und den Schnapper in den guten Riss nicht nochmal verhauen. Dann nur noch oben raus und im angepumpten Zustand den kleinen Knüppler halten. Letzte Woche ist der Plan dann aufgegangen und nun gibt es ein Projekt weniger.

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Rocktober

Der Herbst ist eindeutig meine liebste Jahreszeit. Dieses Jahr mit viiieeel Klettern am Fels und etwas Mountainbiken.

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Kreizweg I Dürrnberg

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Neues Projekt

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Lake view am Wolfgangsee

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Dürrnberg

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Nebelbank unter dem Plombergstein

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Morgendlicher Hike in den Mondseer Bergen

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Biketour Eisenau